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Schwäbische Post ¬ Juli 2001:
Sollten Sie Ihren Coffee mal in Duluth schlürfen, tun Sie's mit Verstand.
Coffee In Duluth steht auch auf der Scheibe, die uns im Vorfeld des
Dylan-Konzertes auf den Schreibtisch geflattert ist. Wir haben uns gleich einen kräftigen
Schluck davon in die Ohrmuscheln gegossen. [...] Geröstet, gemahlen, gefiltert und aufgebrüht
unter der Regie und nach dem Rezept von Severin Theinert, von dem 13 der 15 Songs stammen,
schmeckt dieser "Coffee" nach würzigem Folkrock. Eine melodisch süffige Melange mit fein
gewirktem Streicherklang als Sahnehäubchen. So schön erzählend, wie Severin Theinert die
Lieder mit guter, leicht rauchiger Stimme intoniert, verwundert einen der Titel der CD nicht.
Der Geist des Bob Dylan schwebt über den einzelnen Titeln. Programmatisch für deren
Strickmuster "Colors & Voices": Mit großem instrumentellem Aufwand wird an den Sounds gefeilt
und getüftelt, in denen mehrstimmiger Gesang eingebettet ist. [...] Wer gute, mit Herz
gemachte Musik mag, wird sich den "Coffee in Duluth" sicher nicht nur einmal eingießen. [...]
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Lift Stuttgart ¬ Juli 1999:
Ein respektables Debut präsentieren die Ludwigsburger
Coffee In Duluth. Zwar weiß niemand so recht, wo Duluth eigentlich
genau liegt, jedoch läßt sich die Mischung auf "real life never
quite adds up" ganz sicher verorten. Abwechslungsreicher Singer-Songwriter-Rock
mit gelungenen Pop-Momenten.
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Prinz Stuttgart ¬ August 1999:
Um diese Platte zu mögen, muß man nicht
bis nach Duluth im US-Bundesstaat Minnesota fahren. Beim Frühstück
auf dem Balkon, wenn die Sonne scheint und nur noch die gute Laune fehlt,
wäre zum Beispiel ein guter Anlaß. Die Ludwigsburger haben sich
nämlich nach einem Song von Folk-Barde David Munyon benannt, und das
hört man genauso raus wie dezente Go-Betweens Anleihen bei Sänger
Severin.
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Schlaglicht ¬ August 1999:
Schön zu sehen, daß sich auch Musiker
aus der Region richtig Mühe geben, schon den ersten Eindruck positiv
zu gestalten. Ein aufwendig gestaltetes Booklet mit vielen Fotos und einer
Landkarte unter dem durchsichtigen CD-Tray, damit jeder weiß wo Duluth
eigentlich liegt - das hat was. Solchermaßen mit Vorschußlorbeeren
ausgestattet, ist dann Coffee In Duluth zu verzeihen, daß der Sound
der CD noch nicht ganz zu den erklärten Vorbildern Jayhawks und REM
aufschließt. Die Musik allerdings klingt authentisch amerikanisch
in bester Neo Country-Tradition. Da wird bis zur von einem Gastmusiker
gespielten Mundharmonika kein Klischee ausgelassen, und das ist positiv
gemeint, denn zu dieser Art Musik gehört eine gewisse Portion Wehmut
und Gefühlsduselei. [...] Diese Platte ist ein interessanter Schritt
in eine vor allem für eine deutsche Band ungewohnte Richtung.
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